Qualifizierung

Ausreichende Fallzahlen sind eine Voraussetzung für eine wirtschaftlich sinnvolle Vorhaltung komplexerer Strukturen und Ausstattungen sowie auch spezialisierten und qualifizierten Personals und somit für adäquate Leistungsangebote8. Der positive Zusammenhang zwischen Behandlungshäufigkeit und Behandlungsergebnis besteht damit nicht allein auf Klinikebene.

Die Versorgung von Patienten mit Lungenerkrankungen beansprucht neben der pneumologischen Betreuung ebenfalls radiologische, thoraxchirurgische sowie intensivmedizinische Kompetenzen. Diese werden zusätzlich zu der sehr hohen ärztlichen Fachexpertise durch speziell ausgebildetes pflegerisches, atmungs-, physio- und ergotherapeutisches sowie logopädisches und psychosozial-therapeutisches Personal sichergestellt.

Die ärztliche Fachexpertise findet ihren Ausdruck in der seit Jahren bestehenden und durch regelmäßige Fortbildungsmaßnahmen aufrechterhaltenen Qualifikation der Ärzte im Ostdeutschen Lungenzentrum. Das Vorhalten von ausreichend Fachärzten ist gerade im spezialisierten Leistugsbereich von enormer Bedeutung – so finden sich unter dem Dach des Ostdeutschen Lungenzentrums 7 Fachärzte Thoraxchirurgie, 11 Fachärzte für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Pneumologie als auch 22 Fachärzte mit der Zusatzbezeichnung Intensivmedizin.

[8] Qualitätsmonitor 2017 „Stationäre Versorgungsstruktur ausgewählter Krankheitsbilder in Deutschland“, 2017